Über uns



Das Verhältnis von Arzt und Patient hat sich in den vergangenen Jahren fundamental verändert. Dank Dr. Google sind wir als Patienten immer besser informiert. Es ist heute völlig selbstverständlich, dass wir als Patienten Entscheidungen mit unserem Arzt gemeinsam treffen möchten. Dennoch verfügen wir als Patienten auch heute meist noch über sehr wenige schriftliche Informationen über unseren Gesundheitszustand. Impfstatus? Aktueller Medikationsplan? Röntgenbilder? In den wenigsten Fällen verfügen wir hier über eine eigene Aktenlage.


Das hat im Dialog mit Arzt und Apotheke häufig fatale Auswirkungen. So sind die aktuellen Medikamente nicht bekannt, Röntgenuntersuchungen, die jedes mal ein unnötiges Krebsrisiko darstellen, müssen mehrfach durchgeführt werden und Ärzte sind untereinander nicht gut informiert. Jährlich gehen über 800.000 Menschen ins Krankenhaus, weil sich Medikamente nicht miteinander vertragen. Das wäre mit einer Datenbank wie vitabook so einfach zu verhindern gewesen. Wir, die Gründer von vitabook, haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Lücke zu schließen und eine Infrastruktur zu schaffen, die vollständig dem Patienten gehört, die aber dennoch mit allen seinen Ärzten und seiner Apotheke verknüpft werden kann. Nur mit einer gemeinsamen Aktenlage von Patient, Arzt und Apotheke können die großen Probleme in der (Nicht-)Vernetzung unseres Gesundheitswesens gelöst werden.


Wer als Erwachsener kein Girokonto hat, ist unmündig und kann nicht richtig am Wirtschaftsleben teilnehmen. Wer kein Gesundheitskonto hat ist ebenfalls unmündig und kann mit Arzt und Apotheke nicht mündig Informationen rund um seine Gesundheit austauschen. Wer möchte das schon sein? Jeder Mensch möchte selbstbestimmt sein – von Kindesbeinen an und bis zum letzten Atemzug. Die dafür erforderliche Infrastruktur haben wir mit vitabook geschaffen. Wir haben nicht auf Krankenkassen und auf die Politik gewartet, auf einzelne Verbände, auf Ärzte und Apotheker. Wir haben einfach das System erschaffen, das alle miteinander verbindet.


So, wie die Lohntüte dank des Girokontos der Vergangenheit angehört, ist es auch mit Arztbriefen und Medikationsplänen in Papierform, ausgedruckten Laborberichten, Ultraschallbildern auf Thermopapier. Das Gesundheitskonto ermöglicht mir, als selbstbestimmtem Patient, über eine eigene Aktenlage zu verfügen und diese Daten meinen Ärzten und meiner Apotheke bereit zu stellen und auf dem selben Weg auch Daten von meinen Behandlern zu erhalten.


Wir sind ein Team aus 21 Mitarbeitern, verteilt über mehrere Standorte in Deutschland. Alle unsere Ideen werden bei uns geplant, gestaltet und umgesetzt. Wir haben eine Mission: den selbstbestimmten Patienten dabei zu unterstützen, auf Augenhöhe mit Arzt und Apotheke zu kommunizieren und damit fatale Fehler in der Behandlung zu verhindern, die auf einer fehlenden Informationsbasis beruhen.